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Milena Kaute und Sophia Godau begegneten sich 2012 im Theaterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. Zunächst erarbeiteten sie vor allem Performances in denen sie gemeinsam auf der Bühne standen. Seit 2017 leiten sie außerdem gemeinsam Performance- und Theaterprojekte mit unterschiedlichen Darstellern, die meistens keine professionellen Schauspieler sind.

In der experimentierenden Erprobung von Arbeitsweisen suchen sie performative Formate, die zugleich unterhaltsam, verwirrend und intelligent sind. Sie möchten heraufinden, wie man Zuschauern neue Blicke ermöglichen und Gewohnheiten durchbrechen kann und sie spielen gerne mit Theater- und Professionalitätsverständnissen. Sie wollen widerständige Orte, Themen und Zuschauer bespielen und Kunstverständnisse überschreiten. Sie untersuchen die Gesetze sowohl von Verschmelzung als auch von Trennschärfe von Kunst und Gesellschaft: Ein Theater, was mehr will als Kunst sein. Was mehr will als sozial sein. Es geht um die gegenseitige Befruchtung von beidem und das Ausschöpfen der Berührung. Es geht ganz elementar um die Fragen was das soll, wie Theater Gesellschaft weiterdenken kann, was Menschen da überhaupt von haben. Darum sich die Freiheit zu nehmen, wichtige Fragen zu stellen. Nicht zu entscheiden ob die Darstellenden oder die Zuschauenden bewegt werden sollen. Künstlerische und soziale Kreation als eins zu verfolgen.